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		<title>Kinder-Ballett im Kulturzentrum</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 09:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kulturzentrum Wörthhof in der Wörthstraße in München-Haidhausen, Wörthstr. 10, finanziert sich ohne öffentliche Mittel selbst. Eines seiner Angebote sind Kinderballettgruppen. Angeboten werden Ballettkurse in allen Altersstufen. Diese Kurse für Kinder haben sich binnen kurzer Zeit hervorragend etabliert. Foto: Oguz Lüle, Wörthhof Neben der konventionellen Möglichkeit Ballett zu unterrichten, hat die Leiterin Frau Majstrenko auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das <a title="http://www.kulturzentrum-woerthhof.de/" href="http://www.kulturzentrum-woerthhof.de/" target="_blank">Kulturzentrum Wörthhof</a> in der Wörthstraße in München-Haidhausen, Wörthstr. 10, finanziert sich ohne öffentliche Mittel selbst. Eines seiner Angebote sind Kinderballettgruppen.</p>
<p>Angeboten werden Ballettkurse in allen Altersstufen. Diese Kurse für Kinder haben sich binnen kurzer Zeit hervorragend etabliert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-314" title="Kinder beim Ballettkurs im Wörthhof" src="http://kommerzfunk.de/wp-content/uploads/2010/11/sales10_092-500.jpg" alt="Kinder beim Ballettkurs im Wörthhof (Foto: Wörthhof München)" width="500" height="308" /></p>
<h5 style="padding-left: 30px;">Foto: Oguz Lüle, Wörthhof</h5>
<p>Neben der konventionellen Möglichkeit Ballett zu unterrichten, hat die Leiterin Frau Majstrenko auch einen fantasievollen und mitreißenden Unterricht entwickelt,  der auch für Kinder, die nur 1 Mal in der Woche zum Unterricht gehen können, geeignet ist.</p>
<p>Sie legt im Unterricht viel Wert auf Ausführung von Dynamik und Energie. Besonders wichtig ist ihr dabei, eine Idee und ein Gefühl von Tanzen zu vermitteln.</p>
<p>Dies ist keine leichte Aufgabe im Ballettunterricht, denn die Präzision im Ballett kann üblicherweise nur durch ausdauerndes Üben und jahrelanges Training mit sehr viel statischen Elementen gelernt werden. Dabei bleibt dann oft das so wichtige Gefühl für das Tänzerische auf der Strecke.</p>
<p>Geschickt werden hier im Unterricht tänzerische und spielerische Komponenten mit technischen Übungen verbunden.</p>
<p>Eine Aufführung im Juli 2010 bestach durch mitreißende und abwechslungsreiche Musik, die zum Tanzen animierte, durch schöne Kostüme und Kinder, die mit voller Begeisterung ihre Tänze darboten.</p>
<p>Anmeldung für Kinder ab 4 Jahren: Telefonisch unter 47 54 17 oder per E-Mail unter <a href="https://webmailer.hosteurope.de/squirrelmail/src/compose.php?send_to=tatjana%40ballettschule-haidhausen.de">tatjana@ballettschule-haidhausen.de</a>.</p>
<p><a title="Homepage Ballettschule Haidhausen" href="http://www.ballettschule-haidhausen.de" target="_blank">ballettschule-haidhausen.de</a></p>
<p><a title="Homepage Kulturzentrum Wörthhof" href="http://www.kulturzentrum-woerthhof.de/" target="_blank">Kulturzentrum Wörthhof</a></p>
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		<title>Geschützt: Muenchen: Wahl des Auslaenderbeirats 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Nov 2010 12:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein geschützter Artikel ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<form action="http://kommerzfunk.de/wp-pass.php" method="post">
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		<title>Die Preysingsaeule und der Forst Kasten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 17:40:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="alignnone size-full wp-image-177" title="preysing04-300" src="http://kommerzfunk.de/wp-content/uploads/2010/08/preysing04-300.jpg" alt="" width="600" height="300" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-172" title="preysing03-300" src="http://kommerzfunk.de/wp-content/uploads/2010/08/preysing03-300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-171" title="preysing01-300" src="http://kommerzfunk.de/wp-content/uploads/2010/08/preysing01-300.jpg" alt="" width="600" height="300" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-173" title="preysing02-300" src="http://kommerzfunk.de/wp-content/uploads/2010/08/preysing02-300.jpg" alt="" width="300" height="200" /></p>
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		<title>Arbeiterstrich</title>
		<link>http://kommerzfunk.de/2010/06/arbeiterstrich/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das südliche Bahnhofsviertel erfreute sich während der letzten Monate einer erhöhten Aufmerksamkeit der Münchner und einiger ihrer Medien. Zum vierten Mal haben die Münchner Kammerspiele ihr Stadtteil-Festival veranstaltet (vom 04. bis 25. Juni 2010)  und dafür heuer dieses Viertel gewählt. Diesmal mit der einfachen Idee, zu erforschen, was in der Gegend zwischen Theresienwiese, Hauptbahnhof und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das südliche Bahnhofsviertel erfreute sich während der letzten Monate einer erhöhten Aufmerksamkeit der Münchner und einiger ihrer Medien. Zum vierten Mal haben die Münchner Kammerspiele ihr Stadtteil-Festival veranstaltet (vom 04. bis 25. Juni 2010)  und dafür heuer dieses Viertel gewählt.</p>
<p>Diesmal mit der einfachen Idee, zu erforschen, was in der Gegend zwischen Theresienwiese, Hauptbahnhof und Sendlinger-Tor-Platz vor sich geht: Wie tickt das Viertel? Wer hier lebt hier? Wer arbeitet hier? Welche Spuren sind noch da aus der Vergangenheit?</p>
<p>All dies und mehr sollte im südlichen Bahnhofsviertel erforscht werden, und darum haben die Kammerspiele eine Delegation in einen ehemaligen Supermarkt geschickt. Dort, in der Goethestraße 30, wurde mit der Erkundung des Viertes begonnen. Auch einen Namen hat das Kind bekommen: &#8220;Munich Central&#8221;.</p>
<p>Als provisorische Anlaufstelle also diente Munich Central der Erforschung des südlichen Bahnhofsviertels &#8211; und damit auch der Vorbereitung des Stadtteil-Festivals der Kammerspiele. Das Viertel hat diese Aufmerksamkeit wirklich verdient und die Erforschung hat auch Ergebnisse gebracht, mit denen nicht gerechnet worden war.</p>
<p>Dieser Artikel konzentriert sich auf das lokale Zentrum. Auf die Goethestraße, auf den Bereich zwischen Schwanthalter- und Petternkoferstraße. Mittendrin liegt die Landwehrstraße.</p>
<p>Multikulturelles Ambiente lockt, Supermärkte, deren Obst- und Gemüseangebot auf die Straße quillt und auch prominte Münchner in dies Viertel zieht. Cafés, Lokale, Friseure, Spiel- und Wettsalons. Es ist alles da.</p>
<p>Hier läßt es sich sicher gut leben. &#8220;Leben und leben lassen&#8221;, das Motto des toleranten München, hat es sich hier durchgesetzt? Wird es hier gelebt?</p>
<p>Natürlich nicht.</p>
<p>Hier, an der Ecke Landwehr- und Goethestraße, ist ein Arbeiterstrich entstanden, Hoffnung für Unzählige, die &#8211; in der Mehrzahl aus Bulgarien &#8211; nach München gekommen sind. Verlässliche Zahlen gibt es nicht, aber von etwa 300 Menschen kann man wohl ausgehen. 300 Menschen, die für sich und Ihre Angehörigen in der Heimat den Lebensunterhalt verdienen, indem sie Tag für Tag ab etwa fünf, sechs Uhr in der Früh auf Auftraggeber warten.</p>
<p>Welche Jobs kann man hier finden? Es sind in aller Regel Aushilfsjobs, die sich hier ergattern lassen. Arbeiten auf dem Bau, Hilfsjobs im Zentrallager einer Supermarktkette, nicht die besten Jobs also. Problematisch: die schlechte Entlohnung, oft wird nicht einmal der vereinbarte Lohn tatsächlich ausgezahlt, noch problematischer aber, dass fast ausschließlich &#8216;Schwarzarbeit&#8217; geleistet wird.</p>
<p>Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe beklagt: &#8220;Schwarzarbeit führt nicht nur zu einem Verlust von legalen Arbeitsplätzen und verhindert die Schaffung neuer legaler Arbeitsplätze, Schwarzarbeit verursacht auch in der gesetzlichen Unfallversicherung massive Beitragsausfälle. Eine Ursache hierfür ist, dass Schwarzarbeiter in Deutschland vollen Unfallversicherungsschutz genießen, obwohl für Schwarzarbeiter naturgemäß kein Beitrag zur Unfallversicherung gezahlt wird.&#8221;</p>
<p>Tragisch nur, wenn ein Arbeitgeber einen Arbeitsunfall als privaten Unfall beim Reifenwechsel zu vertuschen versucht, wie im Fall von Selahatin A., einer der türkisch-stämmigen Arbeiter aus Bulgarien, der bei Arbeiten im Lager einer Supermarktkette bei einem Unfall ein Glied des Zeigefingers seiner rechten Hand verloren hat.</p>
<p>Dass dieser Unfall dann doch nicht unter den Teppich gekehrt werden konnte, ist dem Einsatz der Initiative für Zivilcourage  zu verdanken, die die Arbeitsnomaden aus Bulgarien in den vergangenen Monaten unterstützt hat und auch Selahatin A. zur Seite steht.</p>
<p>Zu der Unterstützung war es gekommen, weil das Umfeld in der Gegend die Bulgaren am liebsten loswerden möchte: Nicht geliebt als Kunde in Cafés und Lokalen, als störend fürs Straßenbild empfunden, der Willkür einzelner Polizeibeamter ausgesetzt &#8211; man vermutet Absprachen zwischen Geschäftsinhabern und befreundeten Polizisten &#8211; ist das Leben nicht leicht. Man braucht viel Durchhaltevermögen, um nicht den Lebensmut zu verlieren.</p>
<p>Matthias Weinzierl, Leiter des Munich Central: &#8220;Wir wussten nichts von diesem sogenannten &#8216;Arbeiterstrich&#8217;, aber Mitglieder der Initiative kamen auf uns zu auf ihrer Suche nach einem Ort, der den Bulgaren als Treffpunkt dienen könnte. Und dann haben wir halt angeboten: &#8216;Trefft euch doch hier&#8217;. Mit der Folge, dass sie sich dann wirklich regelmäßig hier getroffen haben.&#8221;</p>
<p>Fortan diente das Munich Central, bis Ende Juli, als Treffpunkt. Teilweise 30 bis 40 Bulgaren zur gleichen Zeit, in der Hauptsache Männer, nutzten die Räume und konnten so dem Streß auf der Straße vorübergehend entfliehen.</p>
<p>&#8216;Auf der Straße&#8217; ist dabei durchaus ganz wörtlich zu nehmen, denn nicht alle Bulgaren leben zu mehreren in überteuert untervermieteten Zimmern oder in Wohnheimen, sondern buchstäblich auf der Straße. Dies hat auch damit zu tun, dass selbst die Einmietung in Pensionen im Bahnhofsviertel praktisch nicht möglich sind: &#8220;Wir sind als Bulgaren bei den Pensionsinhabern nicht willkommen. Sie nennen uns Zigeuner und wollen uns keine Zimmer vermieten&#8221; sagt einer der Betroffenen.</p>
<p>Auch Wohnheime sind keine wirkliche Alternative, wenn sie überhaupt Bulgaren aufnehmen. Es wird auch von einer Polizeirazzia in einem ehemaligen Flüchtlingsheim in Riem berichtet, in dem viele der Bulgaren zwischenzeitlich untergekommen sind.</p>
<p>Am 01. Juni wurde im einem Großeinsatz von ca. 200 Beamten dieses Wohnheim über den ganzen Tag besetzt, alle Räume durchsucht, alle Anwesenden kontrolliert. Der Grund für diese Aktion, bei der auch einige Personen festgenommen worden sind, war nichts in Erfahrung zu bringen.</p>
<p>Mehr zu dieser Diskriminierung, wie auch weitere Beispiele für Ausgrenzung, findet sich im Gesprächsprotokoll &#8220;Einblick in den Lebensalltag neuer EU-Bürgerinnen&#8221;</p>
<p>Matthias Weinzierl: &#8220;Die Initiative hat auch sofort angefangen, hier ganz vielfältige Aktivitäten zu entwickeln, es wird mittlerweile seit Wochen Deutsch unterrichtet. Und die Bulgaren treffen sich auch, um das eigene Schicksal, die eigenen Belange in die Hand zu nehmen. Ich finde das ganz großartig, denn es kommt selten genug vor, dass ein städtisches Theater einen Freiraum öffnet. Und es ist toll, das wir hier eine zufällig eine Gruppe gefunden haben, die diesen Freiraum für sich angenommen hat. Eine ganz andere Gruppe als das Theaterpublikum, das den Freiraum sonst immer füllt.&#8221;</p>
<p>Bis ganz zuletzt, bis zum 25. Juni, wurde dieser Freiraum dankbar genutzt, nicht nur zum Verschnaufen beim Tee und um die sanitären Anlagen in Ruhe nutzen zu können.</p>
<p>Sondern auch als Ort, an dem die bereits erwähnten improvisierten Deutschkurse stattfinden.<br />
Als ein Ort, an dem auch Themen diskutiert werden können wie Wohnungssuche und Anmeldung, Arbeitssuche und Ausbeutung, Diskriminierung durch Ämter, Polizei und andere Mitmenschen.</p>
<p>Auch ver.di ist mit im Boot. Mehr als 30 Bulgaren sind der Gewerkschaft beigetreten und machen, mit Unterstützung der Gewerkschaft, ausstehende Lohnforderungen geltend.</p>
<p>Und im Munich Central wurde die Teilnahme einer Gruppe von ca. 80 Bulgaren an der 1-Mai-Kundgebung des DGB organisiert. Transparente und Plakate wurden hergestellt und am Morgen des 1. Mai war auch die Stimme der Bulgaren auf der Demonstration und Kundgebung weder zu übersehen noch zu überhören.</p>
<p>Inzwischen haben auch erste Kontakte der Gruppe mit Cumali Naz, dem Vorsitzenden des Vorsitzenden des Münchner Ausländerbeirats im Munich Central stattgefunden.</p>
<p>Ein Runder Tisch bei bei ver.di im Mai brachte Stadträte der Grünen, SPD, Linken, Vertreter von ver.di, Bahnhofsmission, caritas und einige Betroffene zusammen. Man diskutierte über Wege zur Verbesserung der Situation. Aus Politik und aus den Wohlfahrtsverbänden werden (hoffentlich) den Worten Taten folgen.</p>
<p>Wie geht es nun weiter im Munih Central?</p>
<p>Im Munih Central wurde zuletzt ein Café eingerichtet: &#8216;Export-Import&#8217;. Ein recht intensiv frequentierter Ort, in dem die Bulgaren am Bulgaren-Stammtisch weiterhin willkommen waren. Die Bewirtschaftung ist aber zunächst befristet bis zum 25. Juni, auf die Dauer des Stadtteil-Festivals. Und dann droht das Ende dieser Einrichtung.</p>
<p>Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Artikels laufen jedoch bereits Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer des Gebäudes über eine Verlängerung der Nutzung bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Gebäude endgültig dem geplanten Neubau eines Hotels weichen muss.</p>
<p>Die Zeichen stehen gut: nach einer dreiwöchigen Pause soll ab Ende Juli eine Weiternutzung möglich gemacht werden. Nähere Infos zum aktuellen Stand finden sich sicher auf www.munich-central.de.<br />
Die Raumsuche der Initiative hat leider bisher kein Ergebnis gebracht.</p>
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		<title>18.jetzt</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 23:55:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Party für junge Münchnerinnen und Münchner im Rathaus am Marienplatz &#8211; OB Ude im Chat Vor 6 Jahren gab&#8217;s das zum ersten Mal: Das Münchner Rathaus &#8211; zentralste und interessanteste Location Münchens &#8211; gehört für eine lange Party-Nacht den Münchner Jugendlichen. Auch heute wieder. Hip-Hop im Prunkhof 18.jetzt heißt die Veranstaltung und sie wird von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Party für junge Münchnerinnen und Münchner im Rathaus am Marienplatz &#8211; OB Ude  im Chat</h1>
<p>Vor 6 Jahren gab&#8217;s das zum ersten Mal: Das Münchner Rathaus &#8211; zentralste und interessanteste Location Münchens &#8211; gehört für eine lange Party-Nacht den Münchner Jugendlichen. Auch heute wieder.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Hip-Hop im Prunkhof" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200910/IMG0160-300.jpg" alt="" width="300" height="214" align="right" /><br />
Hip-Hop im Prunkhof</div>
<p>18.jetzt heißt die Veranstaltung und sie wird von der Stadt als Koproduktion des Jugendkulturwerks, des Direktoriums und des Kulturreferats auf die Beine gestellt. Beim künstlerischen Programm unterstützt <a href="http://www.queerbeat.de/queerbeat/de/agentur.php" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">queerbeat</span></a>.</p>
<p>Es gibt auch ein jugendpolitisches Programm vom Medienzentrum München, dem Kreisjugendring München-Stadt, dem Ring politischer Jugend und dem Münchner Jugendrat.<br />
Und auch die Räume der Fraktionen sind offen und besetzt, warten auf interessierte Jugendliche.</p>
<p>Aber die Hauptsache ist die Party selbst, auf 5 verschiedenen Dance-Floors inkl. Chill-out-Lounge im Rathaus verteilt, mit Live-Bands im Innenhof &#8211; und eben ohne politischen Anspruch. Politiker aus dem Stadtrat (von FDP, den Grünen und der SPD) stehen zwar &#8211; in begrenzter Anzahl &#8211; für Gespräche zur Verfügung, drängen sich aber nicht auf. Und sogar OB Ude fasst sich in seinem Grußwort ganz gegen seine Gewohnheit kurz.</p>
<div id="FliesstextImageLeft"><img title="OB Ude begrüßt die Münchner Jugendlichen" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200910/IMG0173-300.jpg" alt="" width="300" height="214" align="left" /><br />
OB Ude begrüßt die Münchner Jugendlichen</div>
<p>In nur gut 10 Minuten macht er, der sogar in den USA als &#8220;der Mann, der das Oktoberfest eröffnet&#8221; bekannt ist, &#8211; wie üblich mit Anekdoten gewürzt &#8211; gute Stimmung. Doch er muss sich entschuldigen: &#8220;Ich bin im Treppenhaus wirklich auf jeder zweiten Stufe gefragt worden, warum ich die Freundschaftsangebote bei den Lokalisten noch nicht angenommen habe. Ich möchte mich mit zwei Zahlen entschuldigen: Über 30.000 habe ich schon angenommen. Aber die 7.600, die noch unerledigt sind, können nur in Sitzungspausen oder am späten Abend bröckerlweise abgearbeitet werden. Es kann also noch ein bißchen dauern.&#8221;</p>
<p>Er wird lange daran sitzen, diese neuen Freundschaftsangebote anzunehmen, denn &#8211; so erfährt man später, nach dem nun folgenden Chat &#8211; er kann zwar gut tippen, hat schließlich als Journalist seine Manuskripte selbst getippt und auch später als Anwalt so manchen Schriftsatz. Aber: nur mit 2 Fingern.</p>
<div><img src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200910/IMG0190-550.jpg" alt="" width="550" height="275" align="center" /><br />
Der Chat-Room</div>
<p>OB Ude chattet also im kleinen Sitzungssaal, der zum Chat-Room umfunktioniert worden ist. Und mit ihm <a href="http://www.michael-adam.eu/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Michael Adam</span></a>, Deutschlands jüngster Bürgermeister, der &#8220;CSU-Schreck&#8221; (stern.tv) aus Bodenmais im Bayerischen Wald.</p>
<p>OB Ude muss zunächst Fragen nach seinem Alter und Sternzeichen beantworten (60 ist er und Skorpion), dann geht es aber rasch um ernstere Themen wie S-Bahn-Ausbau, U-Bahn-Kameras, Bildungspolitik in Bayern, fehlende Hallen für Skater usw.</p>
<p>Michael Adam muss erstmal erklären, wo Bodenmais überhaupt liegt &#8211; und wieviele Einwohner es hat. Das kann er natürlich: es sind genau 3.338 Einwohner.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Michael Adam und OB Ude chatten im kleinen Sitzungssaal" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200910/IMG0194-300.jpg" alt="" width="300" height="214" align="right" /><br />
Michael Adam und OB Ude chatten im kleinen Sitzungssaal</div>
<p>Und dann kommt die Frage, gestellt von Leutnant Uhura: &#8220;Herr Adam, ich habe gehört, Sie sind nicht heterosexuell. Stimmt das?&#8221; Lt. Uhura wundert sich, warum dann trotzdem &#8220;Menschen im Alter von durchschnittlich 55 Jahren&#8221; (woher diese Zahl stammt ist unklar, aber Lt. Uhura hat ja besondere Möglichkeiten) für die Veränderung waren, ihn als Bürgermeister in Bodenmais zu wählen. Dass er vom Wahlsieg im Frühling 2008 selbst überrascht worden war, war im Chat schon vorher klar geworden.</p>
<p>Die Antwort auf die Frage ist klar. Denn Michael Adam ist zwar bekennender Schwuler, hat aber seine Sexualität nie in den Vordergrund gestellt sondern als seine Privatsache bezeichnet &#8211; und auch bei anderer Gelegenheit klar gesagt: &#8220;Ich bin nicht der Wowereit des Bayerischen Waldes&#8221;. Er geht nicht einmal auf die fast schon verschämte Umschreibung in der Frage ein sondern antwortet nur, die Sexualität spiele keine Rolle in der Politk, sondern viel mehr das persönliche Engagement.</p>
<p>Soweit die Infos zum Chat beim aktuellen 18.jetzt. Nach dem Chat stand Michael Adam dann im CSU-Fraktionsraum beim Diskussionsforum: &#8220;Wo kommst denn Du her?&#8221; Rede und Antwort und über das restliche Programm kann man sich auf diesen Webseiten informieren:</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.muenchen.de/verticals/Veranstaltungen/Events/265711/18jetzt.html" target="_blank">muenchen.de &#8211; 18jetzt &#8211; Das ultimative Rathausclubbing</a></span><br />
<a href="http://www.18jetzt.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Homepage www.18jetzt.de</span></a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bayerisches Innenministerium &#8230; wartet auf BesucherInnen</title>
		<link>http://kommerzfunk.de/2009/08/innenministerium/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 15:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter war traumhaft und wer nichts Besseres zu tun hatte, konnte am 01.08.2009 das Bayerische Innenministerium besuchen. Mehr als 2.000 Besucher sollen da gewesen sein, um sich am Arbeitsplatz von Joachim Herrmann, dem Bayerischen Innenminister, umzusehen. Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß kurz vor Beginn der Rettungsübung Viele Attraktionen warteten auf die Besucher. Dazu gehörten Hundestaffelvorführungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Wetter war traumhaft und wer nichts Besseres zu tun hatte, konnte am 01.08.2009 das Bayerische Innenministerium besuchen. Mehr als 2.000 Besucher sollen da gewesen sein, um sich am Arbeitsplatz von Joachim Herrmann, dem Bayerischen Innenminister, umzusehen.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß kurz vor Beginn der Rettungsübung" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200908/IMG_5980-300.jpg" alt="" align="right" /><br />
Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß<br />
kurz vor Beginn der Rettungsübung</div>
<p>Viele Attraktionen warteten auf die Besucher. Dazu gehörten Hundestaffelvorführungen von Polizei und Rettungsdienst, eine als &#8216;spektakulär&#8217; angekündigte Höhenrettungsübung mit Innenstaatssekretär Bernhard Weiß, ein Verkehrstheater der Münchner Polizei, Informationen zur Kriminalprävention, Infos von Falschgeldfahndern des Landeskriminalamts und vieles mehr.</p>
<div id="FliesstextImageLeft"><img title="30-m-Leiter der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried'" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200908/IMG5882_400x150.jpg" alt="" /><br />
30-m-Leiter<br />
der Staatlichen<br />
Feuerwehrschule Geretsried</div>
<p>Da gab es Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr zu besichtigen, Hubschrauber usw. Besonders begehrt war ein Blick von oben aus der 30 m hohen Feuerwehrleiter eines Fahrzeuges der Feuerwehrschule Geretsried. Die Verkehrswacht Bayern, Malteser und Technisches Hilfswerk informierten über ihre Arbeit.</p>
<p>Das Musikkorps der Bayerischen Polizei und die Feuerwehrkapelle Germerswang spielten zünftig auf &#8211; und (fast) alles, sogar die Vitamindrinks, war kostenlos.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Wohl nur eine Abordnung des Musikkorps der Bayerischen Polizei'" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200908/IMG5895-300.jpg" alt="" /><br />
Wohl nur eine Abordnung des Musikkorps der Bayerischen Polizei</div>
<p>Etwa 2000 Besucher, vielleicht ein paar mehr, kamen vorbei. Das ist nicht viel, das Innenministerium reklamiert dennoch &#8220;großes Interesse&#8221;. Man rechnete wohl, auch wenn das niemand offiziell bestätigte, mit deutlich mehr Besuchern. Aber es wird nicht Desinteresse gewesen sein, das viele Münchner von einem Besuch abgehalten hat, sondern das gute Wetter.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Der erleichterte Staatssekretär nach seiner 'Rettung'" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/2009-08/IMG_6025-180.jpg" alt="" /><br />
Der erleichterte Staatssekretär<br />
nach seiner &#8216;Rettung&#8217;</div>
<p>Das Angebot, sich mit Staatsminister Herrmann oder auf einem Polizeimotorrad fotografieren zu lassen, riss die Münchner nicht aus ihrer Ruhe. Und auch die &#8216;spektatkuläre&#8217; Rettungsübung war wohl nur für den Geretteten, Innenstaatssekretär Dr. Bernhard Weiß und besonders seine Familie sowie die Retter aufregend. Bernard Weiß :&#8221;" (Zitat wird nachgereicht, Aufnahmemedium verschollen <img src='http://kommerzfunk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Münchner schauten kurz vorbei und konnten eine nette, streßfreie Zeit zwischen Odeons- und Wittelsbacherplatz verbringen, bevor sie dann baden oder in den Biergarten gingen. Der Tag der offenen Tür im Innenministerium (und darum herum) war nicht überlaufen, es gab keine besonderen Vorfälle &#8211; die Politik des Staatsministeriums ist in vielen Punkten ja durchaus nicht unumstritten, hier sei nur an die offizielle Bayerische Asylpolitik erinnert (die am Samstag nicht vorkam) -, und so bleibt durchaus eine angenehme Erinnerung zurück.</p>
<p><a href="http://www.stmi.bayern.de/presse/archiv/2009/325.php"><span style="text-decoration: underline;">Pressemeldung des Innenministeriums</span></a></p>
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		<title>Ich bin kein professioneller Musiker</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Musikpreis der Landeshauptstadt München 2009 für Nikolaus Brass Neue Musik ist ein recht weiter Begriff, der nichts und zugleich alles sagt: Diese Musik ist anders, will er sagen: die Neue Musik überwindet die ästhetischen Grundlagen, die Stilmittel der herkömmlichen Musik, und zwar alle. Und immer anders. Eigentlich gibt es keine Neue Musik sondern es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Musikpreis der Landeshauptstadt München 2009 für Nikolaus Brass</h3>
<p>Neue Musik ist ein recht weiter Begriff, der nichts und zugleich alles sagt: Diese Musik ist anders, will er sagen: die Neue Musik überwindet die ästhetischen Grundlagen, die Stilmittel der herkömmlichen Musik, und zwar alle. Und immer anders. Eigentlich gibt es keine Neue Musik sondern es gibt viele Spielarten, die sich unter diesem Oberbegriff tummeln.</p>
<p>Eine dieser Spielarten ist die von Nikolaus Brass. Ihm wurde gestern, am 29. Juli 2009, der Musikpreis 2009 der Landeshauptstadt München verliehen. Mit einer Dotierung von 10.000 Euro wird er alle drei Jahre an verdiente Persönlichkeiten, die eine enge Verbindung zu München als Ort ihres Schaffens haben, für ein herausragendes Gesamtwerk vergeben. Unter den bisherigen PreisträgerInnen sind Klaus Doldinger, das Münchener Kammerorchester, Wilhelm Killmayer und Brigitte Fassbaender.</p>
<p>Die Jury nennt Nikolaus Brass in der Begründung für die Preisverleihung den &#8220;aktuell interessantesten und eigenwilligsten Komponisten im deutschsprachigen Raum&#8221; und sagt weiter: &#8220;Charakteristisch für seine Musik sind fließende Zeitprozesse, Fragen von Ordnung und Störung, das unprätentiöse Abtasten der akustischen Außenfläche nach dem, was sie als Widerhall in sich birgt sowie Aspekte der menschlichen Existenz, des Erinnerns und Vergessens, dem permanenten Kreisen von Verlieren und Wiederfinden.&#8221;</p>
<p>Solch eine Beschreibung der Musik von Nikolaus Brass erschreckt den unbewaffneten Laien und lässt verstehen, warum Neue Musik, auch die von Nikolaus Brass, gelegentlich als &#8220;zu intellektuell&#8221; geschmäht wird.</p>
<p>Die Musik &#8211; man sollte deren Hintergrund kennen, um sie genießen zu können: &#8220;Wenn man mit seiner Musik in ein unvoreingenommenes Publikum geht und ein paar Vermittlungsschritte macht, dann ist eine große Offenheit für diese Musik da, die sonst auf den Hörer vielleicht als zerrissen, als unzusammenhängend, als zu gebrechlich wirkt&#8221;, so erklärt Nikolaus Brass selbst.</p>
<p>Gut 300 Besucher kamen zum Empfang im Alten Rathaussaal, in dem Nikolaus Brass der Preis von Bürgermeister Hep Monatzeder überreicht wurde. Diesen Besuchern, der Familie, Freunden, Bekannten und KollegInnen aus der Welt der Musik, musste Nikolaus Brass&#8217; Musik nicht vermittelt werden.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Nikolaus Brass mit dem Trio Coriolis" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/Brass-IMG5656_300.jpg" alt="" align="right" /><br />
Nikolaus Brass mit dem Trio Coriolis</div>
<p>Sie freuten sich über die Preisverleihung und auf die Uraufführung seines zweiten Werkes für Streichertrio, &#8220;Glanz&#8221;, von Nikolaus Brass speziell für diesen Anlass komponiert. Nach der Replik des Preisträgers wurde es vom Trio Coriolis vorgetragen.</p>
<p>Ein Stück, das zunächst wirklich zerrissen und unzusammenhängend wirkt. Das liegt aber daran, dass es in gewisser Weise den Lebenslauf von Nikolaus Brass nachzeichnet und sowohl die ermutigenden Schritte seiner musikalischen Entwicklung wie die Enttäuschungen und Schicksalsschläge auf seinem Weg in Musik umsetzt. Welch andere Interpretations-Möglichkeit bleibt, kann man doch die unmittelbar zuvor gehörten Reden als &#8220;Vermittlungsschritte&#8221; für diese Musik auffassen?</p>
<p>Haimo Liebich, Stadtrat der SPD in München und Jury-Mitglied, erläuterte die Beschreibung der Jury im persönlichen Gespräch so: &#8220;Nikolaus Brass orientiert sich in seiner Arbeit nicht an Moden oder Trends. Er sucht seinen Weg im Dialog mit anderen, bleibt dabei aber bei sich selbst. Er achtet nie auf Effekt, auf Eindruck oder Verwertbarkeit.&#8221;<br />
Und die Musik? &#8220;Sie kreist nicht um die Schönheit, sondern um die Wahrheit.&#8221;</p>
<p>Die Wahrheit in der Kunst, die &#8220;echte&#8221; Kunst. Sie kann, so Nikolaus Brass, nur mit dem &#8220;liebenden Blick&#8221; erreicht werden. Dieser liebende Blick ist Achtsamkeit, ist die Annahme des Gegebenen als Gegebenes, ist der liebende, nicht der zynische Blick auf die Endlichkeit des Menschen. So beschreibt Nikolaus Brass die notwendige Einstellung, die neben einem persönlichen Standpunkt und einer kritischen Analyse und Kenntnissen des Vorhandenen &#8211; beispielsweise in der Musik &#8211; da sein muss, wenn etwas Wahrhaftiges entstehen soll.</p>
<p>Seine Musik ist wahrhaftig und mit der Achtung vor den interpretierenden Musikern und dem Publikum gesetzt. Sie ist ein Spiegel des von ihm Gesehenen und Erlebten und sie erfordert ein aktives Zuhören. Ein Achten auch aufs kleine Detail, jedoch nicht all zu bewusst: ideal ist ein &#8220;liebendes&#8221; Zuhören, dass sich darauf verlässt, etwas Wahrem zuzuhören.</p>
<div id="FliesstextImageLeft"><img title="Freude über die Preisverleihung" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/Brass-IMG5611_300.jpg" alt="" align="right" /><br />
Freude über die Preisverleihung</div>
<p>So kann diese Musik dem Zuhörenden die Ohren und das Herz öffnen &#8211; wie dem Komponisten selber in seiner Jugend bei Konzertbesuchen in München, die ihm die musikalische Weltliteratur als Konzert- und Aufführungs-Erlebnis nahebrachten. Und die Musik kann etwas zum Schwingen bringen und sich so verständlich machen.<br />
Dies gilt, natürlich, nicht nur für Nikolaus Brass&#8217; Musik, für diese aber besonders. Es gilt auch nicht nur für Neue Musik, sondern allgemein für die Kunst.</p>
<p>Nikolaus Brass, geboren 1949 in Lindau, ist im Hauptberuf seit 1982 Redakteur einer medizinischen Zeitschrift, nachdem er vorher mehrere Jahren als klinischer Arzt tätig war. Bereits während des Medizinstudiums in München begann er private Kompositionsstudien an der Musikhochschule München. Er setzte sie &#8211; wie das Studium der Medizin &#8211; noch an anderen Orten fort.</p>
<p>Und nun: &#8220;Ich bin kein professioneller Musiker&#8221;, sagt er bescheiden. Denn mit dem, was seine Werke einspielen &#8211; und das ist in einer marktwirtschaftlich basierten Gesellschaft ja entscheidend -, damit kann man keine Familie ernähren.</p>
<p>Also ist er kein Profi. Allerdings leben die meisten Komponisten-Kollegen von Lehr-Aufträgen und Lehr-Tätigkeiten, nicht so sehr von den Tantiemen ihrer Werke. Das sagt Nikolaus Brass und das zeigt uns: vom Profi-Status ist er nicht so weit entfernt. Der Unterschied ist tatsächlich nur die Freiheit von dem Zwang, den Lebensunterhalt durch seine Kunst verdienen zu müssen.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Jürgen Jung verliest die Laudatio" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/Brass-IMG5616_300.jpg" alt="" align="right" /><br />
Jürgen Jung verliest die Laudatio</div>
<p>Bleibt noch zu sagen, dass der freudige Anlass der Verleihung vom Tod des Musikkritikers Reinhard Schulz überschattet war. Er hatte die Laudatio auf Nikolaus Brass verfasst und war knapp eine Woche vor der Veranstaltung nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 59 Jahren gestorben.</p>
<p>An seiner statt wurde die Laudatio von Jürgen Jung, Rundfunksprecher und ein Freund von Reinhard Schulz, vorgetragen.</p>
<p>Alle Redner würdigten sein Schaffen, besonders Nikolaus Brass, der sagte: &#8220;Ich schulde Reinhard Schulz sehr viel. An seinem Beurteilen, das nie ein Verurteilen war, habe ich viel gelernt. (&#8230;) Mit Reinhard Schulz fehlt künftig eine wichtige Stimme. Seine Worte, die wir gerade gehört haben, gehen weit über den heutigen Anlass hinaus. Sie berühren die Frage unserer Selbstachtung. Und damit die Frage, welche Rolle im privaten wie öffentlichen Bereich Achtung in unserem Leben einnehmen will. Und es folgt daraus die Frage nach den Aufgaben der Kunst in einer Gesellschaft, die sich anschickt, Achtung und achtsamen Umgang mehr und mehr einem globalen Zynismus des Zweckes zu opfern.&#8221;</p>
<p>Gelegenheit, die Musik von Nikolaus Brass zu erleben, wird es aus Anlass seines 60. Geburtstags am Samstag, dem 24. Oktober geben. In der Spielstätte Schwere Reiter werden ab 17 Uhr die Werke &#8220;Songlines&#8221; (für Solostreicher) und &#8220;Zeit im Grund&#8221; (Konzert für zwei Klarinetten und Streichorchester) von Nikolaus Brass aufgeführt.<br />
Mehr Infos hier: <a href="http://www.schwerereiter.de/programm.html"><span style="text-decoration: underline;">http://www.schwerereiter.de/programm.html</span></a></p>
<p>Schwere Reiter , 81539 München, Dachauer Straße 114, Tel. 089 &#8211; 21 89 82 26</p>
<p>kommerzfunk.de &#8211; Gespräch mit Nikolaus Brass: <a href="http://kommerzfunk.de/2009/07/der-blick-der-liebe/" target="_self"><span style="text-decoration: underline;">Der Blick der Liebe</span></a><br />
<a href="http://www.muenchen.de/Rathaus/kult/kulturfoerderung/preise/musikpreis/305429/musikpreis2009.html"><span style="text-decoration: underline;">Pressemeldung auf muenchen.de</span></a></p>
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		<title>Der Blick der Liebe</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 09:58:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern erhielt Nikolaus Brass aus den Händen von Bürgermeister Hep Monatzeder den Musikpreis der Landeshauptstadt München 2009. Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Trio Coriolis umrahmt. Mehr darüber in dem Artikel Ich bin kein professioneller Musiker. Michael Lucan sprach mit Nikolaus Brass. Frage: Herr Brass, welche Instrumente spielen Sie? Nikolaus Brass: Ich spiele ein wenig Klavier, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Gestern erhielt Nikolaus Brass aus den Händen von Bürgermeister Hep Monatzeder den Musikpreis der Landeshauptstadt München 2009. Die Veranstaltung wurde musikalisch vom Trio Coriolis umrahmt.<br />
Mehr darüber in dem Artikel <a href="http://kommerzfunk.de/2009/07/nikolaus_brass/" target="_self">Ich bin kein professioneller Musiker</a>.</p>
<p>Michael Lucan sprach mit Nikolaus Brass.</p>
<p>Frage: Herr Brass, welche Instrumente spielen Sie?</p>
<p>Nikolaus Brass: Ich spiele ein wenig Klavier, früher konnte ich das sogar ganz gut. Das habe ich aber nicht weiter verfeinert. Also: mein Klavierspiel ist ganz rudimentär. Und als Schüler im Schulorchester habe ich Horn geblasen.</p>
<p>Frage: Wie komponieren Sie, wenn Sie Ihre Musik nur eingeschränkt selbst spielen können?</p>
<p>Brass: Also, ich brauche das Klavier schon zur Überprüfung bestimmter harmonischer Zusammenhänge. Aber viel passiert natürlich im Kopf, in der Phantasie, im Mich-hinein-Denken in den Musiker selber.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Nikolaus Brass" src="http://www.bischoff-film.de/liederliches/archiv/content/media/bilder/Brass-musikpreis5616.jpg" alt="" align="right" /><br />
Nikolaus Brass</div>
<p>Ich bin kein Geiger, kein Cellist, aber ich weiß ungefähr, welche Bewegungen der macht und wie viel Zeit es braucht, um einen bestimmten Griff zu finden. Das geht natürlich nur mit viel Erfahrung, viel Hören und viel Austausch mit den Interpreten. Das ist mir ganz wichtig: Ich bin nicht der Zampano, der alles weiß. Letztlich gibt&#8217;s die Musik nur, wenn es Interpreten gibt, die das verstehen, was ich will.</p>
<p>Frage: In einem <a href="http://www.nmz.de/artikel/dem-hoerer-seine-sensibilitaet-wiedergeben"><span style="text-decoration: underline;">Gespräch mit der <em>neuen musikzeitung</em></span></a> anlässlich der Preisverleihung haben Sie vom &#8220;nichtprofessionellen Publikum&#8221; gesprochen, dass Sie erreichen wollen. Auch Bürgermeister Monatzeder zitierte dies in seiner Begrüßung. Erreichen Sie dieses Publikum und stoßen Sie auf Gegenliebe? Und: Wer ist eigentlich das &#8220;nichtprofessionelle Publikum&#8221;?</p>
<p>Brass: Das nichtprofessionelle Publikum ist ein Publikum, das an Musik interessiert ist.</p>
<p>Wir haben ja diese unselige Trennung der sogenannten Neuen Musik, die sich abgrenzt gegenüber der traditionellen klassischen Musik und die sich abgrenzt gegen die Pop-Musik. Ich stamme aus der Traditionswelt der klassischen Musik, die neue, zeitgenössische Musik ist ja ein Kind der klassischen Musik.<br />
Irgendwann ist die unselige Trennung aufgetreten, dass das Musikhören nur noch zum Vergnügen da sein soll und nicht auch &#8211; wie zu Beethovens Zeiten, auch noch zu Brahms und Anderer Zeiten &#8211; eine lebendige Auseinandersetzung ist mit dem aktuellen Schaffen von Künstlern.</p>
<p>Meine Erfahrung ist: Wenn man mit seiner Musik in ein unvoreingenommenes Publikum geht und ein paar Vermittlungsschritte macht, dann ist eine große Offenheit für diese Musik da, die sonst auf den Hörer vielleicht als zerrissen, als unzusammenhängend, als zu gebrechlich wirkt. Oder zu &#8220;intellektuell&#8221; wird ja häufig gesagt. Man muss ein bisschen erklären, man muss ein bisschen sagen, woher man kommt, man muss ein bisschen sagen, worauf zu achten ist, dann ist die Offenheit da.</p>
<p>Frage: Sie sind erst relativ spät mit Ihrer Musik an die Öffentlichkeit gegangen, warum ist das so passiert?</p>
<p>Brass: Ich bin ja kein professioneller Musiker &#8230;</p>
<p>Frage: Sie sind von Ihrer anderen Profession her Arzt.</p>
<p>Brass: Genau. Ich habe Medizin studiert und meine Musik immer im Selbststudium weiterentwickelt.<br />
Ich habe dann nach Wegen gesucht und Menschen gefunden, die sich für mich interessiert haben: Was machst du?  Wie machst du das?<br />
Und jemand hat die Sachen angeschaut, die ich gemacht hab&#8217; und gesagt: Mach weiter, das ist gut.</p>
<p>Bei mir ist also sehr viel autodidaktisch entstanden. Aber natürlich war ich unsicher und selbstkritisch und dachte: Ach, was bilde ich mir ein.</p>
<p>Und deshalb habe ein einerseits wenig geschrieben und zögerlich Sachen eingeschickt zur Veröffentlichung. Andererseits ist das natürlich auch schwierig: man muss jemanden finden, der sich dafür interessiert und sagt, ok, den führen wir auf, auch wenn er von einer anderen Profession kommt.</p>
<p>Frage: Die Formulierung, dass Sie sich mit Ihrem Handeln &#8220;in die gesellschaftliche Wirklichkeit einbringen&#8221;, hat mich verwirrt, weil ich mir darunter zunächst nichts vorstellen konnte. Ist damit Ihre Musik gemeint, die politische Funktion von Kunst?</p>
<p>Brass: Darum ging es heute Abend, glaub ich, schon sehr eindrücklich: Was für einen politischen Stellenwert hat Kunst heute? Hat sie den Stellenwert des Entertainments? Hat sie den Stellenwert einer Tapete, einer Begleitung? Oder hat sie einen eigenen Stellenwert in der Frage, was ist der Mensch, was soll der Mensch sein, was tut dem Menschen gut, was tut ihm weniger gut? Worüber müssen wir uns Gedanken machen,?</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit Kunst kann diese Fragen immer wieder aufwerfen, sie immer wieder neu beantworten, immer wieder den Menschen in Bewegung halten.<br />
Und sie kann ihn sozusagen in Gewohnheiten verunsichern und ihn öffnen: Mensch, ich bin hier auf der Welt! Was heißt das eigentlich? Was mach ich hier eigentlich, womit beschäftige ich mich?<br />
Ganz simpel gesprochen &#8211; das ist die Frage, die die Kunst an mich stellt: was mache ich hier eigentlich?</p>
<p>Wenn ich in die Pinakothek der Moderne gehe oder in die alte Pinakothek. Da stehe ich vor einem Bild und dieses Bild fragt mich: Was machst du hier eigentlich?</p>
<p>Das ist die politische Dimension der Kunst. Denn wenn ich mir dann diese Frage selbst stelle, dann werde ich mich vielleicht anders verhalten. Sozial in meinem Verhältnis zu anderen Menschen, vielleicht auch in meinem expliziten politischen Verhalten. Ich werde unter Umständen ein anderer Mensch. So könnte die politische Funktion von Kunst sein.</p>
<p>Frage: In Ihre Dankesrede sprachen Sie davon, dass München Sie zu dem Komponisten gemacht hat, der Sie jetzt sind. Sie haben beschrieben, wie Sie &#8211; auf Stehplätzen -, beispielsweise im Herkulessaal, Musik erstmals so erlebt haben, dass Sie wirklich berührt waren und dann gemerkt haben: das möchten Sie auch tun. Hab ich das richtig wieder gegeben?</p>
<p>Brass: Nicht ganz &#8211; das spielt mit.  Dieser Nachahmungstrieb ist ja fast kindlich, aber er ist sehr wichtig.<br />
Aber ganz wichtig ist das Erleben. Ich erlebe Musik, ich erlebe, was da passiert. Für einen musikalischen Menschen, jemanden der dafür sensibel ist, ist das einfach was Tolles!</p>
<p>Und ich erlebe eine ungeheuer differenzierte akustische Welt. Ich meine beispielsweise ein Orchester-Konzert, da sind hundert Leute. Die machen plötzlich etwas, als ob&#8217;s einer wäre. Das ist Magie.</p>
<p>Frage: Es gibt Menschen, die Farben hören können. Sie werden beispielsweise von Architektur, so hieß es in der Laudatio, zu Ihrer Musik angeregt. Kann man Ihre Musik als Versuch begreifen, Architektur, auch Farben, Menschen und Ereignisse hörbar zu machen?</p>
<p>Brass: Vielleicht eher anders herum. Ich reagiere einfach darauf. Wenn ich etwas sehe, beginnt in mir etwas zu schwingen und ich &#8220;höre&#8221; etwas. Wenn ich Architektur betrachte, eine Flucht von Räumen, dann stellt sich irgendwie ein Gefühl von Musik ein, verstehen Sie?</p>
<p>Es gibt ja einige wenige Menschen, die ganz konkret, wenn sie z.B. die Farbe blau sehen, auch eine bestimmte Tonhöhe oder jedenfalls etwas Bestimmtes hören. Das ist bei mir nicht so.</p>
<p>Aber in einer gewissen Weise habe ich das Gefühl, das, was ich über meine anderen Sinne wahrnehme, übersetzt sich in mir sehr gerne in Musik.</p>
<p>Frage: Sie erwähnten in Ihrem Vortrag die drei Blicke auf die Kunst, um in ihr die Wahrheit zu sehen. Nämlich den persönlichen Blick, den analytischen Blick und den Blick der Liebe. Könnten Sie kurz erklären, was Sie darunter verstehen?</p>
<p>Brass: Ich denke, bezogen auf die Kunst, braucht es zunächst einmal eine Persönlichkeit, die sich entwickelt hat. Ich muss einen eigenen Standpunkt haben, aus dem heraus ich formuliere oder aus dem heraus ich Kunst mache. Das ist der persönliche Blick.</p>
<p>Und das ist ja auch das, worauf sich häufig das Interesse konzentriert, auf den biografischen Bereich. Man fragt ja immer, was hat das Leben eines Künstlers mit seinem Kunstwerk zu tun?</p>
<p>Aber das ist nur ein Bereich. Der zweite ist der analytische. Das ist der Bereich &#8220;Ich muss denken&#8221;: Ich muss wissen und ich muss denken.<br />
Ich muss wissen, was gab es vorher. Was gibt es und was gab es schon für Gedanken innerhalb der Kunst.<br />
Ich muss einfach ein Metier haben und ich muss es analytisch, das heißt kritisch, durchdenken. Durchdenken, was ich zur Verfügung habe.</p>
<p>Und was mir wichtig ist, ist eben dieser dritte Blick. Das heißt, ich kann nicht einfach nur stehen bleiben bei der intellektuellen Übung. Ich kann auch nicht stehen bleiben und sagen: Ich bin ein Individuum, dass sich ausdrücken will.</p>
<p>Sondern für mich ist wichtig, was ich den Blick der Liebe nenne. Das ist der, der teilnimmt und dem es wichtig ist, teilzunehmen, Anteilnahme zu entwickeln an dem, was ist.<br />
An dem, wie es den Menschen geht, was man wahrnimmt, auch an verlorenem Leben und an Verhältnissen, die einem nicht in Ordnung scheinen. Oder man sieht, dass Menschen darunter leiden.</p>
<p>Es ist ein teilnehmender Blick und er bezieht sich nicht nur auf das Menschliche, sondern auch auf das Materielle.<br />
Ein Beispiel: Für mich wäre es unmöglich, mit hunderttausend Watt über irgendwelche Boxen das Publikum zu beschallen, dass den Leuten die Trommelfelle platzen. Das ist keine Teilnahme, keine teilnehmende Haltung.<br />
Für mich ist, wie Sie gehört haben, eine Musik wichtig, die darauf achtet, wie sie auf die Menschen wirkt. Ich will die nicht vergewaltigen.</p>
<p>Frage: Ihre Musik wird auf bedeutenden Festivals gespielt, wird in Konzertreihen aufgeführt, es gibt CD-Einspielungen. Dennoch verdienen Sie Ihren Lebensunterhalt als Redakteur einer Medizinzeitschrift. Sie arbeiten als Komponist nebenbei. Wird das so bleiben?</p>
<p>Brass: Das wird wohl so bleiben, ja. Dazu habe ich früher die Weichen einfach so gestellt, dass ich meinen Lebensunterhalt über das bestreite, was ich übers Studium und diese andere Identität gelernt habe.<br />
Klar, ich kümmere mich schon auch darum, dass meine Sachen aufgeführt werden, dass ich dadurch Geld verdiene, aber ich kann nicht davon leben. Übrigens leben die meisten Komponisten-Kollegen von Lehr-Aufträgen und Lehr-Tätigkeiten, nicht so sehr von den Tantiemen ihrer Werke.</p>
<p>Das habe ich nicht, ich habe meinen Medizin-Beruf. Und das, was meine Werke einspielen, was man kriegt als Auftragshonorar, damit kann man keine Familie ernähren.</p>
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		<title>Sommerferien: Achtung Falschgeld!</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 14:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bayerische Landeskriminalamt und Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister, warnen vor Falschgeld und manipulierten Geldautomaten. Anlass dieser Aktion ist der Beginn der Sommerferien in Bayern. Falsche Geldscheine im UV-Licht-Tester In Deutschland ist von den Fälschungen hauptsächlich die 50-Euro-Note betroffen, anders als etwa in Italien, wo die kleineren Noten, besonders die 10-Euro-Note, die meistgefäschten sind. Eduard Liedgens, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Das Bayerische Landeskriminalamt und Joachim Herrmann, Bayerischer Innenminister, warnen vor Falschgeld und manipulierten Geldautomaten. Anlass dieser Aktion ist der Beginn der Sommerferien in Bayern.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Falsche Geldscheine im UV-Licht-Tester" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/IMG_5761_300.jpg" alt="" /><br />
Falsche Geldscheine im UV-Licht-Tester</div>
<p>In Deutschland ist von den Fälschungen hauptsächlich die 50-Euro-Note betroffen, anders als etwa in Italien, wo die kleineren Noten, besonders die 10-Euro-Note, die meistgefäschten sind.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Eduard Liedgens, Falschgeld-Experte des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Gezeigt wird das Einsetzen einer falschen Tastatur an einem Geldautomaten. Eine schwer zu bemerkende Manipulation." src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/IMG_5714_300.jpg" alt="" /><br />
Eduard Liedgens, Falschgeld-Experte des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) mit Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU).<br />
Gezeigt wird das Einsetzen einer falschen Tastatur an einem Geldautomaten. Eine schwer zu bemerkende Manipulation.</div>
<p><!--  Falschgeld und manipulierte Geldautomaten werden verst&auml;rkt zum Problem. Anl&auml;sslich der beginnenden Sommerferien mahnten Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und das Landeskriminalamt (LKA) in M&uuml;nchen zur Vorsicht.   In Deutschland seien momentan vor allem gef&auml;lschte 50-Euro-Scheine im Umlauf, aber auch M&uuml;nzen w&uuml;rden gef&auml;lscht. Alle Banknoten h&auml;tten aber ein f&auml;lschungssicheres Merkmal, sagte Eduard Liedgens, der sich seit 37 Jahren beim LKA mit dem Thema besch&auml;ftigt. Auch Laien k&ouml;nnten so Imitate identifizieren, «ohne Lupe, ohne UV-Licht, ohne technisches Ger&auml;t».  Wechselnde Farbe  Es handelt sich dabei um die Zahl auf der R&uuml;ckseite der Scheine, die deren Wert angibt. Diese ist in einer speziellen Farbe gedruckt, die F&auml;lscher bislang nicht haben. Wenn die Zahl bei ver&auml;ndertem Lichteinfall nicht die Farbe wechsle, wisse man sicher, dass es sich um eine Kopie handle, betonte Liedgens. «Der Euro ist f&auml;lschungssicher», folgerte er. Vollkommen identische Kopien k&ouml;nnten nicht hergestellt werden.  Nicht nur beim Papiergeld gilt es allerdings, vorsichtig zu sein. Auch M&uuml;nzen w&uuml;rden gef&auml;lscht. Sie seien daran zu erkennen, dass sie entweder gar nicht oder sehr stark auf Magneten reagierten.  Doppelte Tastatur  Bei manipulierten Geldautomaten sei es f&uuml;r den Laien dagegen schwierig, den Betrug festzustellen: Handykameras hinter gef&auml;lschten Blenden &uuml;ber der Tastatur, Duplikate vor dem Kartenschlitz, die den Magnetstreifen auslesen oder eine Dopplung der Tastatur selbst, die die Geheimzahl speichert &#8211; die M&ouml;glichkeiten sind vielf&auml;ltig und f&uuml;hren schnell zum Erfolg der T&auml;ter.  Pro Stunde k&auml;men T&auml;ter an einem Automaten damit an rund 100 bis 200 Kartendaten, abh&auml;ngig von der Frequentierung des Automaten, erkl&auml;rte Liedgens. Pro erbeutetem Datensatz liege der Schaden im Schnitt bei 2500 Euro. Technische Raffinessen seitens der Automatenhersteller w&uuml;ssten die T&auml;ter, die in der Regel international organisierten Banden angeh&ouml;ren, schnell zu umgehen. Die einzige L&ouml;sung sind f&uuml;r Liedgens daher Karten, die ausschlie&szlig;lich &uuml;ber einen Chip funktionieren. Dieser l&ouml;scht automatisch alle Daten, sobald auf seine Programmierung zugegriffen wird. Bis aber weltweit alle Annahmestellen umger&uuml;stet seien, werde es «noch einige Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern». --></p>
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		<item>
		<title>Gaertnerplatzfest 2009</title>
		<link>http://kommerzfunk.de/2009/07/gaertnerplatzfest-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Jul 2009 20:05:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Lucan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag, 25.07.2009, fand wieder das Gärtnerplatzfest statt: Kult, Kultur, Essen und Trinken im Zentrum des Gärtnerplatz-Viertels in München. Diesmal mit richtig durchwachsenem Wetter, von Sonnenschein bis Wolkenbruch war alles dabei. Über die Attraktionen auf diesem Straßenfest, einem der schönsten Straßenfeste überhaupt &#8211; jedenfalls nach Meinung von Alexander Miklosy, dem Vorsitzenden des Bezirksausschuss 2 (Isarvorstadt) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Am Samstag, 25.07.2009, fand wieder das Gärtnerplatzfest statt: Kult, Kultur, Essen und Trinken im Zentrum des Gärtnerplatz-Viertels in München. Diesmal mit richtig durchwachsenem Wetter, von Sonnenschein bis Wolkenbruch war alles dabei.</p>
<p>Über die Attraktionen auf diesem Straßenfest, einem der schönsten Straßenfeste überhaupt &#8211; jedenfalls nach Meinung von Alexander Miklosy, dem Vorsitzenden des Bezirksausschuss 2 (Isarvorstadt) und anderer Isarvorstädter &#8211; finden sich Infos auf der Webseite <a href="http://www.gaertnerplatzfest.de/"><span style="text-decoration: underline;">http://www.gaertnerplatzfest.de</span></a>.</p>
<div id="FliesstextImageStandard"><img title="EM-Zwo spielt im Regen" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/EMZWO+Publikum.jpg" alt="" width="600" height="224" /><br />
EM-Zwo spielt im Regen</div>
<p>Alexander Miklosy hielt nach der abschließenden Musik von EM-Zwo (teilweise wegen des Wetters mit Regenschirm-Schutz) eine kurze Dankes-Rede. Auf ihn schien dabei wieder die Sonne:</p>
<div id="kasten">
<p>Der Herr Dr. Peters hat zu mir gesagt, eigentlich hätten wir heut’ einen Orden verdient. Und das haben Sie wirklich verdient: a) mal die widrigen Umstände, die da waren, dass Sie dass so wunderbar durchgezogen haben und b) den Musikern den Schirm zu halten, ist auch wirklich was besonderes, ist mir auch aufgefallen.</p>
<p>Aber den wirklichen Orden, den haben Sie aus einem ganz anderen Grund verdient. Und zwar: Dass Sie diese Zusammenarbeit zwischen dem Gärtnerplatz-Theater und diesem Stadtbezirk immer aufrecht erhalten. Und dass Sie hier auch noch die Federführung übernommen haben und hier auch praktisch das Gärtnerplatz-Theater repräsentiert haben. Dafür, glaube ich, haben Sie einen besonderen Applaus verdient.</p>
<div id="FliesstextImageRight"><img title="Alexander Miklosy, BA-Vorsitzender" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/gaertnerplatz129.jpg" alt="" width="200" height="200" /><br />
Alexander Miklosy, BA-Vorsitzender</div>
<p>Ja, Herr Dr. Peters und auch für Sie, liebe Gäste möchte ich anfügen, dass wir ja hier der zweite Stadtbezirk … – wie schön’s hier ist, brauch ich Ihnen wahrscheinlich nicht erklären. Und es würd’ auch sehr lange dauern.</p>
<p>Aber wir haben im zweiten Stadtbezirk natürlich auch die meisten Feste, die meisten Straßenfeste. Wir haben auch das größte Straßenfest überhaupt, weltweit. Zum Beispiel das Oktoberfest findet ja auch im zweiten Stadtbezirk statt.</p>
<p>Aber ich muss wirklich sagen, eines der schönsten Straßenfeste ist natürlich dieses hier, das Gärtnerplatzfest. Und, äh [Applaus]… genau, da haben Sie auch recht, seh’ ich auch so.</p>
<p>Und dieses Gärtnerplatzfest, das hat nur noch eine Steigerung. Und ich glaub’, Sie erahnen es, Herr Dr. Peters, was ich meine. Wenn ich da an letztes Jahr denk’, da hat es ja zwei Tage gedauert. Und am zweiten Tag war dann hier das Open-Air vom Gärtnerplatz-Theater beziehungsweise vom Orchester des Gärtnerplatz-Theaters.</p>
<p>Wir sind guter Dinge, dass wir das nächstes Jahr zu &#8220;200 Jahre Oktoberfest&#8221;, &#8230; dass wir auch hier wieder dieses Open-Air des Gärtnerplatz-Theaters, des Orchesters, haben können. Auf jeden Fall fallen die Würfel etwas später, aber wie gesagt, die Weichen werden gerade gestellt. Es wäre wunderschön.</p>
<div id="FliesstextImageStandard"><img title="Herr Ginthör, Dr. Peters, A. Miklosy, Herr Zimmer (v.l.n.r.)" src="http://www.kommerzfunk.de/media/images/200907/gaertnerplatz135.jpg" alt="" width="350" height="249" /><br />
Herr Ginthör, Dr. Peters, A. Miklosy, Herr Zimmer (v.l.n.r.)</div>
<p>Aber zu einem Fest gehören natürlich auch die Macher. Hauptsächlich sind dies natürlich Sie, liebe Gäste, die Sie trotz widriger Wetterverhältnisse hier ausharren. Herr Dr. Peters hat’s schon gesagt. Aber es gibt natürlich auch noch die Organisatoren. Dieses Zusammenspiel zwischen Staatstheater und Politik, manifestiert sich nicht nur in Richtung Herr Dr. Peters und mir vom Bezirksausschuss. Es ist auch so: die beiden Organisatoren sind der Herr Zimmer, der ebenfalls im Bezirksausschuss ist, ist quasi der politische Teil. Und aus dem Gärtnerplatztheater vom Orchester der Herr Ginthör. Die beiden haben das hier auf die Beine gestellt. Vielen Dank dafür.</p>
<p>Und jetzt wird hier die Bühne abgebaut. Herr Dr. Peters, ich glaub’, ich reich’ Ihnen noch mal das Mikrofon, wie’s weitergeht. Ich sag’ nur vom Bezirksausschuss aus: Kaufen Sie Karten! Hier ist die Kasse vom Gärtnerplatz-Theater. Es ist auf jeden Fall was für Sie dabei.</p>
<p>Vielen Dank Ihnen allen.</p>
</div>
<p><a href="http://www.gaertnerplatzfest.de/">www.gaertnerplatzfest.de</a><br />
<a href="http://www.miklosy.org/">Homepage von Alexander Miklosy</a></p>
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